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Teil 2- Die Zeit der Tränen~neue Narben

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Teil 1 - Neue Bündnisse :: Teil 3 - Schicksalsschläge  
Autor Nachricht
~Siara~
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Anmeldungsdatum: 26.11.2006
Beiträge: 42
Wohnort: in meinen Träumen........

BeitragVerfasst am: 02 März 2007 0:12    Titel: Antworten mit Zitat

Mit den Ängsten allein gelassen saß sie dort, in der Höhle, zusammengekauert im eigenen Fell. Nichts sehend, nichts hörend aber alles fühlend. Ihre Ängste zerfraßen sie mit der Zeit, es wurde zum Dauerzustand. Ein immer schlechter werdendes Gefühl, eine immer anhaltende Bedrücktheit und dauerhaft währende Zitteranfälle. Und es gab nur noch einen Weg. Der Weg in den tiefen Abgrund. Dann musste sie endlich auch nichts mehr fühlen. Die schwarze Wölfin hatte kaum Bedeutung für sie. Sie fühlte sich nicht mehr so sonderbar geborgen wie vielleicht für einen kurzen Moment lang. Aber auch diese erneute Einsamkeit machte sie so fertig und gab ihr wieder ein schlechtes Gefühl, machte das Leben zur Feindseligkeit. Keine Freude daran, stattdessen wieder neue Anfreundungen mit dem Tod. Was, wenn jetzt die Menschen kamen? Das waren ihre schlimmsten Vermutungen. Ihre allerschlimmsten, wenn sie an die Vergangenheit dachte. Sie konnte nichts tun. Eigentlich waren sie ja schon da. Seit den grauenvollen Erlebnissen waren sie überall gegenwärtig und sie hatte keine Chance sie aus ihrem Kopf zu bekommen, außer eine…………
So zusammengekauert bekam sie schlecht Luft. Sie musste ihren Kopf anheben und einmal tief Luft holen. Das tat sie auch. Und als sie das tat sah sie das grelle Tageslicht, das in die kleine Grotte schien. Es blendete sie. Sie hob die Nase in die Luft und wollte versuchen eine Witterung zu bekommen, wollte wittern, ob und wenn ja, wer in der Nähe war. Ob es nach Menschen roch, nach anderen Wölfen oder nach ungefährlichen Tieren. Sie witterte nichts. Das klang zwar gut, nur war es vielleicht eine Art Ruhe vor dem Sturm? Sie hatte kein gutes Gefühl dabei, als sie sich jetzt aufrichtete und erhob, auf ihre Beine stellte. Sie tat es trotzdem. Und sie lief dem Ausgang entgegen. Ganz langsam, ganz vorsichtig. Das Licht wurde immer heller und blendete ihre Augen immer mehr. Das dort draußen war sie, die Welt. Die, die ihr so oft Angst gemacht hatte. Die, die ihr so vieles verspochen hatte. Die, auf die man sie zum Leben gelassen hatte und sie fühlte sich im Stich gelassen. Ja auch von ihren Eltern. Sie konnte nichts dafür, realistisch gesehen. Aber sie gab ihnen trotzdem die Mitschuld und manchmal gab es kurze Momente, da war sie sogar etwas böse darüber, dass sie sie überhaupt zum Leben gebracht haben…………und dann allein ließen, ungewollt, aber sie taten es. Und das machte ihr Leben zu einem einsamen Lichtchen im großen Sturm. Sie trat vor die Höhle. Und sie spürte ihn, den Wind. Er bewegte ihr Fell leicht. Sie sah auf ihre Pfoten. Sie standen immer noch auf dieser Welt, auf diesem Boden. Aber sie standen nicht fest. Sie konnten jeden Moment einknicken. Sie fühlte sich schwach. Körperlich und seelisch. Und sie hatte Bedarf nach Nahrung. Blacky kam wieder zurück. Sie war froh, dass sie zurückkam. Sie hatte schon ein wenig berfürchtet, sie würde nicht zurückkehren, sie wäre zu feige gewesen, zu sagen, sie wollte nichts mit ihr zu tun haben, weil sie sich vielleicht nicht mit solchen Wölfen abgab. Aber sie meinte es ernst und ihr war es ernst, wie sie nun feststellen konnte. Ein gutes Gefühl. Vielleicht war sie nicht länger so einsam. Doch war es nur eine Frage der Zeit, bis ihr das Schicksal auch sie wieder wegnahm. Sie durfte doch kein Glück haben. Sie nicht. Sie konnte eigentlich darauf warten, dass ihr auch etwas zustieß, dass sie von Siaras unglaublichem Pech zu Tode gebracht wurde. Dann gab sie sich wieder selbst die Schuld. Machte sich verantwortlich weil alle, die etwas mit ihr zu tun hatten, so früh aus dem Leben ausschieden. Hoffnungsvoll und erwartungsvoll sah sie zu ihr hinüber und beobachtete sie, wie sie sich der Höhle näherte. Sie war gespannt, ob sie etwas mitgebracht hatte. Das war sehr nett von ihr. Außer es gab böse Absichten dahinter. Allerdings vermutete sie immer weniger, dass die schwarze Wölfin etwas Böses im Schulde führen konnte. Der erste Eindruck war falsch. Vielleicht redete sie es sich nur ein und es war auch wieder ein Irrtum. Aber momentan gab ihr ihr Gewissen dabei kein schlechtes Gefühl und sie wollte sehen, was sich ergab. Neugierig und unruhig, was sie ihr mitgebracht hatte, verlagerte sie ihr Gewicht von einer Seite zur anderen und trampelte den Boden mit ihren Pfötchen weich. Ihr Blick war ernst, fragend und von Neugier gezeichnet. Junger Neugier. Nicht so, wie es bei jemandem war, der jeden Moment mit dem Tod rechnete. Für eine Zeit lang kam sich Siara sehr gewöhnlich vor, wie in einem gewöhnlichen Leben. Auch wenn es nur wenige Augenblicke waren und sie es gar nicht bewusst mitbekam, es war schön. Einfach leben wie es normal war für eine junge Wölfin in ihrem Alter.
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Jenna
***gelöschtes Mitglied***


Anmeldungsdatum: 12.12.2006
Beiträge: 95

BeitragVerfasst am: 02 März 2007 16:04    Titel: Antworten mit Zitat

Jenna gähnte und sagte:"

Eigentlich bin ich sehr müde also ich leg mich auch schlafen.Bis morgen Jungs."

Jenna ging in die Höhle und legte sich zum Schlafen hin.Sie rollte sich ein,damit sie nicht friert.Sie schlief kurz darauf ein.und träumte.Sie träumte davon das sie über eine schöne grüne Wiese mit Blumen rennen würde.Und bewegte ihre Beine.
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xita
canisalupina


Anmeldungsdatum: 11.10.2006
Beiträge: 39
Wohnort: Bln

BeitragVerfasst am: 03 März 2007 12:25    Titel: Antworten mit Zitat

Böse trat Xita an ihre Schwester heran als sie endlich kam.

!Warum kommst du nicht zum Rudel zurück? Ich brauche dich. Du musst noch ein paar Sachen erledigen!!

Sie sprach wieder so streng wie mann es gewohnt war. Und sie machte ihre Alphahaltung deutlich klar. Dann schnüffelte sie, dasssich Leyla mit einem anderen Wolf getroffen hatte. Sie war geschockt darüber und sagte das deutlich:

!Du hast dich mit einem Rüden getroffen? Mann riecht es! Leugne nicht! Ich will alles wissen! Erzähl es mir!!

_________________

Wohnst du schon oder schraubst du noch?
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Leyla
L'âme qui s'oublie
<center>L'âme qui s'oublie


Anmeldungsdatum: 11.10.2006
Beiträge: 987
Wohnort: Dort, wo die Existenz aufhört
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BeitragVerfasst am: 03 März 2007 15:53    Titel: Antworten mit Zitat

Unsicher ging Leyla zu ihr. Sie hörte sich an, was sie zu sagen hatte. Es verwunderte sie kaum, daß sie auf ein Mal ganz anders sprach. Diese kurzen Hundertachtziggraddrehungen waren nichts Außergewöhnliches bei Xita. Es nervte sie schon, daß sie sich das jetzt anhören sollte. Als wäre es ihre Entscheidung gewesen. Vom Rudel fort zu bleiben. Sie hatte jedoch auch nicht den Mut, ihre Meinung selbstbewußt zu vertreten. Sie konnte nicht anders antworten als so.

„Aber..ich..ich sollte doch nicht wiederkommen sagtest du.“

Daß sie das trotzdem wollte, mußte sie ihr nicht noch erzählen. Jetzt sah es so aus, als wollte sie ganz genau auf das hören, was ihre Schwester ihr befohlen hatte. Und sie hatte es mehr oder weniger befolgt. Nur, daß sie schon wieder in Xitas Revier war, deutete darauf hin, daß sie zum Rudel zurückkehren wollte. Auch ohne Xitas Erlaubnis. Als Xita feststellte, daß Leyla sich mit einem Rüden getroffen hatte, kam ihr die Angst hoch. Da durfte sie sich sicherlich wieder etwas anhören. Und es begann ein neues Drama, wie sie es von Xitra kannte. Sie hatte sich nicht geändert. Und sie stand ganz allein damit da, sie zun einer besseren Wölfin zu machen. Das fiel ihr wirklich nicht leicht und sie hatte nicht das Gefühl, daß sie das allein konnte. Nicht, wenn sie ihre eigene Meinung noch nicht ein Mal ernsthaft und fest vor ihr vertreten konnte.
Daß Leyla auch einer anderen Wölfin begegnet war, merkte sie nicht? Hatte der Geruch des weißen Wolfes ihre Gerüche so sehr überdeckt? Was dachte Xita nun? Hoffentlich nichts Falsches. Wenn sie überhaupt mal nachdachte. Leyla versuchte zu erklären. Doch es war ein Wolf gegen einen Wasserfall, keine Chance.

„Ja ich..ich bin einem Rüden begegnet. Aber..ich habe ihm gesagt, daß er unser Revier verlassen soll. Er ist längst weg. Sei unbesorgt.“

Sie veruschte sie zu beruhigen. Sie erzählte ihr nur die Wahrheit. Denn sie hatte Angst, daß Xita Lügen so wie so bemerkte. Das wäre erst recht eine Katastrophe gewesen. Und diesen Ärger wollte sie sich ersparen.

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Schwarzfell
Bärenklau


Anmeldungsdatum: 11.10.2006
Beiträge: 139

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BeitragVerfasst am: 07 März 2007 17:22    Titel: Antworten mit Zitat

Schwarzfell blieb wie angewurzelt sitzen und sein Herz klopfte bis zum Hals,
als er die Worte des Rüden hörte.
Dann wie vom Floh gebissen sprang er auf,
wedelte mit dem Schwanz und begann ein wildes Freudenheulen.
Er hüpfte an Fuchur hoch lecke ihm das Maul,
und begann in der Höhle um Jenna und Sador zu rennen.
Habt ihr gehört ich gehe mit Fuchur spazieren
jauchzte er vor vergnügen.
Er tänzelte um Fuchur und quiekte
Wohin gegen wir?
Wann gegen wir los?
Wie lange sind wir Unterweg?
Gehen wir auch jagen?
Nun sag schon....

und schaute ihn erwartungsvoll an.
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Madoxx
|gegangenes Mitglied|


Anmeldungsdatum: 03.11.2006
Beiträge: 88

BeitragVerfasst am: 07 März 2007 18:36    Titel: Antworten mit Zitat

"Hab eigentlich keinen Hunger. Aber ich helfe euch schon dabei..."

Er hatte wirklich keinen Hunger. Und jagen konnte er auch nicht wirklich soo gut, aber trotzdem wollte er was tun und vorallem nicht wieder alleine rumlaufen. Die beiden waren wenigstens netter als Leyla und ihre Schwester. Darum wollte er erstmal bei ihnen bleiben. Sowieso, weil er gerade sehr seltsam war und das auch selber so empfand. War wohl besser, wenn er erstmal nicht alleine war.
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Pamo
***gelöschtes Mitglied***


Anmeldungsdatum: 04.02.2007
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 07 März 2007 18:54    Titel: Antworten mit Zitat

Pamo hatte sich aus dem Bach ein paar Fische gefangen, die sie in aller Ruhe am Ufer fraß.
Mit vollem Bauch steckte sie sich und legte sich ins Gras.
Ach könnte daß Leben nicht immer so sein?
Ein paar Schmetterlinge tanzten in der Luft. Pamo beobachte sie.
Und legte sich dabei auf den Rücken.
Das Leben konnte so herrlich sein.
Dieser Frieden und diese Ruhe genoss Pamo.
Sie war eine friedliche Wölfin die jedem Ärger weit aus dem Weg ging.
Selbst wenn ihre Geschwister um Knochen rangelten ging sie lieber an die Seite.
Sie streckte sich.
Und blieb dann so liegen.
Ein leichter Wind wehte und brachte die Grashalme in Bewegung.
Pamo schloss die Augen und döste ein...

Plötzlich krabbelte ihr was ins Ohr.
Pamo spang auf.
Setzte sie sich und juckte sich mit der Hinterpfote am linken Ohr.
Sicherheitshalber schüttelte sie sich noch mal um Sicher zu gehen das das kleine Vieh aus ihrem Ohr verschwunden war
und atmete tief ein. Und schnaufte der kleinen Ameise hinterher.
Sie blieb sitzen und schaute sich die Gegend an.
Ihr gefiel was sie sah.
Der Bach, diese Wiese mit den Blumen und den Schmetterlinge.
Die Vogel die sangen
und sie beschloss zu der Anhöhe sie zugehen
und sich da einen Platz zum Schlafen zu suchen.
Sie wollte hier noch eine Weile bleiben.
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Fuchur
Wolf der Erinnerung


Anmeldungsdatum: 09.12.2006
Beiträge: 217
Wohnort: Nirgens und doch überall...
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BeitragVerfasst am: 07 März 2007 20:30    Titel: Antworten mit Zitat

Fuchur begann kurz zu lachen.

“Los, komm mit, der Rest klärt sich von selbst.“

Dabei zwingerte ihm mit einem Auge zu. Dann bewegte sich Fuchur langsam und der Sparziergang konnte langsam anfangen. Zu erst ging es hoch zur genialen Aussicht, dort machte er eine kleine Pause für Schwarzfell, ehe sie weiter durch die Nacht huschten. Sie musten langsam wieder dem Berg hinunter steigen und Fuchur gab auch ein wenig auf Schwarzfell acht.
Langsam und absolut nicht in hast, lief Fuchur mit dem Kleinen durch den Wald. Es wurde zu einer Nachtwanderung und hier und da erzählte er ihm eine Geschichte und deutete immer mal wieder zu den Sternen. Da es so dunkel war, konnte man sie perfekt erkennen. Und auch zu den Sternen konnte Fuchur dem kleinem Rüden etwas erzählen, eine lange Geschichte, somit wurde das laufen nicht zur Qual und ebenso wenig langweilig.
Am See angekommen, wendete Fuchur dann und sie machten sich langsam auf dem Rückweg. Wiedermal keine Hast, sie hatten ja Zeit, also wieso eilen?
Auf dem Rückweg sprach Fuchur dann weniger, Schwarzfell konnte mal etwas erzählen. Aber Fuchur wurde auch langsam müde und man sah es ihm auch an.
Es dauerte dann wohl auch nicht mehr all so lange und die Beiden Wölfe kamen endlich wieder bei der Höhle an.
Nun hatten sie ihren Schlaf wohl verdient und Fuchur machte sich so schnell er konnte auf dem Weg in das Land der schalfendenen...

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"Die Erinnerungen werden schwächer. Sie werden nie ganz verschwinden, aber sie verblassen ein wenig. Und irgendwann merkt man, dass man mit ihnen leben kann."

Charlotte Link, Am Ende des Schweigens
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Blacky
Black Bloody Tears on her Fur


Anmeldungsdatum: 18.11.2006
Beiträge: 82
Wohnort: Bavaria
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BeitragVerfasst am: 07 März 2007 21:27    Titel: Antworten mit Zitat

Mit einem sehr schlechten Gewissen ging Blacky zurück. Sie konnte sie sehen. Sie stand vor der Höhle, hatte sich hinausgewagt. Ging es ihr etwas besser? Wenigstens etwas. Dafür, dass sie zwischendurch schon Angst hatte, dass ihr, während Blackys Abwesenheit, etwas zugestoßen sein könnte. Sie ging langsam zur Höhle, fast schleichend, obwohl sie sie längst gesehen hatte. Sie sahen sich an. Ihr Blick schien von Neugier gezeichnet. Erwartungsvoll traf es wohl eher. Und sie musste sie enttäuschen. Sie fühlte sich schlecht dabei. Sie würde sie enttäuschen. Sie konnte nichts anderes sagen, als die Wahrheit. Oder sollte sie lügen? Erzählen, jemand hatte ihr das Fleisch geklaut. Jemand, der stärker gewesen war? Sie hatte den Kampf mit ihm nicht gewagt, um zurückkehren zu können? Es hätte sicherlich nichts Feigeres gegeben als solch eine dumme Ausrede. Sie musste zu ihrem Versagen stehen. Oft passierte ihr das nicht. Nur dass es gerade jetzt geschehen war, wo sie sich um jemanden kümmern wollte, bereitete ihr ein schlechtes Gewissen. Im Boden hätte sie versinken können. Sie musste noch einmal los, so viel war klar. Sie ging zu ihr. Als sie vor ihr sztand, neigte sie den Kopf leicht nach unten, tiefer als der ihre war, und sprach mit gedrückter Stimme aus sich heraus:

„Siara, es tut mir Leid. Ich habe versagt.“

Sie sah sie an, wartete auf eine Reaktion. Wenn sie nur nicht halb so traurig aussah, wie sie es vermutete, war das schon ein Erfolg. Blacky schämte sich richtig. So stark war sie wohl doch nicht. Sie hatte sich maßlos überschätzt. Reumütig redete sie weiter.

„Ich werde noch einmal aufbrechen müsen. Doch zuerst werden wir ein besseres Versteck für dich suchen, damit ich etwas länger fortgehen kann, ohne mir Sorgen um dich machen zu müssen.“

Sie hob den Kopf wieder auf normale Höhe und wartete auf eine Reaktion. Es war schrecklich, sie abwarten zu müssen. Sie war wie eine Strafe. Ungewollt ihrerseits, denn sie wollte ihr sicherlich nicht wehtun. Blacky aber würde es teffen wie ein Blitz. Und sie hatte es nicht anders verdient.

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„Wahrlich ist der Mensch der König aller Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige.
Wir leben vom Tode anderer. Wir sind wandelnde Grabstätten!“

Leonardo da Vinci
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~Siara~
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Anmeldungsdatum: 26.11.2006
Beiträge: 42
Wohnort: in meinen Träumen........

BeitragVerfasst am: 08 März 2007 1:06    Titel: Antworten mit Zitat

Traurigkeit und Enttäuschung überkam Siara als sie sah, dass sie ohne Nahrung wiederkam. Es war nun aber auch nicht Blackys Pflicht sie zu versorgen. Sie war es, die sich schämen musste. Eine erwachsene Wölfin, die kaum in der Lage war, sich am Leben zu erhalten. Und doch wuchs das Vertrauen zu der schwarzen Wölfin, die ihr erst wie der erwartete Tod erschien. Sie musste akzeptieren, dass man Glück nicht einplanen durfte. Dass sie überhaupt noch am Leben war, war Glück genug. Dabei hatte sie gerade wieder ein kleinwenig neuen Mut geschöpft. Sie trat zurück in die Höhle. Doch sie hörte ihre Worte, wie sie noch einmal losgehen wollte. Nur war ihr jetzt überhaupt nicht nach großen Reisen zumute. Die Sehnsucht nach dem Ende wurde wieder größer. Und mit jedem Male war sie schwieriger zu bändigen. Sie wusste das sie krank war. Es war das Trauma. Es hatte ihr Leben verändert, nein- vernichtet. Es gab niemanden, der ihr da heraus half. Die, die es gern wollten, so wie die Schwarze, konnten es nicht und wenn sie sich noch so viel Mühe gaben.
Sie musste damit leben. Und wenn sie das nicht wollte, so musste sie sterben. Das war es, was sie wollte. Wieder und immer öfter wollte sie das. Iihr Blick wurde trübe, ihre Augen feucht. Sie legte ihren Kopf zwischen dien Pfoten und dachte nach. Sie kuschelte sich gern in ihr Fell, vergrub ihre Schnauze darin förmlich und tat so, als würde sie sich physisch in Luft auflösen. In Gedanken war sie jedes Mal weit weg. Mitunter sogar tot. Nicht mehr vorhanden, hatte nie existiert. Wer vermisste sie schon? Es gab doch keinen mehr. Nicht dass sie nie jemand leiden konnte. Alle die, die sie mochten, waren nicht mehr. Sie war allein auf der Welt. Es war, als wäre es genau umgekehrt. Alles war genau falsch herum. Sie hatte das Gefühl, als wären nicht sie gestorben, sondern sie wäre es. Sie war tot und durfte nicht mehr mitspielen, ob sie wollte oder nicht. Dabei war der richtige Tod sogar weniger schlimm. Denn wenn sie erst einmal tot war, musste sie diese Qualen nicht mehr erleiden und die Erinnerungen folterten sie nicht mehr täglich, bereiteten ihr schlaflose Nächte. Gern hätte sie sich jetzt wieder so eng zusammengezogen und daraufhin blitzartig auseinandergrissen, dass sie weg war. Wie geplatzt in der Luft. Es war wieder der Tiefpunkt. Der Tiefpunkt ihres kümmerlichen Lebens. Die Wertlosigkeit ihrer verbleibenden Existenz wurde ihr klar und was es bedeutete, als einzigerer noch am Leben zu sein. Nun war jemand Neues hinzugekommen. Die Wölfin. Siara nahm ihren Kopf hoch und blickte sie an. Sie sah eine Wölfin mit hängendem Kopf. In welchem Zustand war sie? Bei ihr war es nicht so offebnsichtlich wie bei Siara. Was wusste sie über sie? Nichts eigentlich. So viel hatten sie noch nicht gesprochen, nicht mit Worten, nicht in eindeutiger Wolfssprache. Sie konnte den Geruch riechen. Es war der Geruch eines fremdem Wolfs. Sie erschrak, fuhr ruckartig zusammen. Sie hatte sich mit einem anderen Wolf getroffen, während ihrer Abwesenheit. War die Beutesuche nur ein Vorwand um sich geheim mit jemandem zu treffen? Siara war wieder verunsichert über die Situation. Reine Theorien halfen ihr nicht weiter. Sie anzusprechen war ein Risiko. Wir würde sie reagieren? Wenn sie merkte, dass sie es herausgefunden hatte. Wurde sie böse? Gab sie ihren Plan auf, ihre Geheimnistuerei und ging in die Offensive? Was war die Offensive? Sie töten? Sie für eigene Interessen zu gewinnen? Als Lockvogel für Fallen, fremde Rudel oder etwas in dieser Art? Unendlich viele Ideen schossen ihr durch den Kopf. Ihr Blick spiegelte Angst und Unsicherheit wieder. Es gab nichts mehr, an dem sie sich sicher festhalten knnte. Sie hatte ganz plötzlich wieder an Vertrauen verloren. Ihre Nase täuschte sie nicht. Oder konnte sie sich auf sie auch nicht mehr verlassen? Ließ ihr eigener Körper sie im Stich? Oder spielte ihr Verstand ihr nur einen Streich? Vielleicht war die Wölfin selbst überhaupt nicht da. Vielleicht war sie gar nicht zurückgekehrt…………vielleicht………existierte sie gar nicht? Wie sonst sollte sie sich erklären, dass sie kein materielles Futter vor sich hatte? Nichts zum Beißen und Kräftigen. War alles reine Fiktion? Ein einziger Gedanke? Vergebene Hoffnung? Sie konnte nichts sagen. Sie wandte ihren Blick ab von ihr und sah wieder auf ihre kleinen Pfoten. Dann steckte sie ihr Schnäuzchen wieder dazwischen und träumte sich weit, weit weg. Sie versuchte ihre eigene Existenz, nicht Blackys, ihre eigene, zu verleugnen und sich selbst einzureden, sie würde gar nicht existieren und somit auch werder Schmerzen noch Pein empfinden. Es war billig, doch es war eine Möglichkeit. So tief am Grunde war sie schon angelangt.
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Schwarzfell
Bärenklau


Anmeldungsdatum: 11.10.2006
Beiträge: 139

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BeitragVerfasst am: 10 März 2007 0:18    Titel: Antworten mit Zitat

Für Schwarzfell ging eine wunderschöne Nacht zu Ende.
Er fand es etwas schade dass sie schon wieder in der Höhle waren.
Der kleine Rüde lief hinter Fuchur der sich schon in die Höhle zum schlafen gelegt hatte.
Er blieb noch am Eingang stehen und schaute zu den Sternen.
Ob es alles stimmte was Fuchur ihm in dieser Nacht von den Sternen erzählt hatte wusste er nicht,
eins wusste er sie leuchteten heute Nacht besonders schön und hell.
Vielleicht aus dem Grund beschloss der Kleine diese Nacht noch etwas längen auf zu bleiben.
Ein anderer Grund konnte natürlich auch sein das aus der Höhle ein lautes Schnarchen erklang.
Er drehte die Ohren nach vorne und lauschte in die Nacht.
Kauz und Grillen, Frösche und anderes Getier sangen ziepten und quakten gemeinsam um die Wette.
Schwarzfell ging etwas von der Höhle weg wo er die Sterne noch besser sehen konnte und legte sich.
Er merkte dass der Spaziergang mit Fuchur Ihn doch müde gemacht hatte
und er legte den Kopf auf seine Vorderpfoten.
Die Ohren aber immer noch steil nach vorne. So lag er da
und döste umgeben von der Musik der Nacht ein.

Plötzlich bewegte sich sein linkes Ohr und dann auch das Rechte.
Er blickte auf.
War da was??
Ein freches Kaninchen hoppelte ihm fast vor die Nase.
Ob Schwarzfell oder das Kaninchen sich mehr erschrak wusste keiner von beiden.
Sie schauten sich beide an,
dann beschloss das kleine Tier die Flucht zu ergreifen.
Und Schwarzfell lief hinterher.
In die Nacht hinein
dem kleinen Kaninchen dicht auf den Fersen.
Er lief und lief.
Durch Sträucher, Buschen immer hinter dem Kaninchen her.
Bis er es hatte.
Sein erstes Kaninchen.
Er hielt es im Maul fest es lebte noch
er legte sich hin und biss dem Tier in den Nacken.
Es knakte kurz
und er merkte das es sich nicht mehr werte.
Schwarzfell tat dies ohne groß Nachzudenken einfach so.
Schnell fraß er es auf lies nur ein paar Knochen über.
Erst jetzt bemerkte er das er gar nicht mehr in der Nähe der Höhle war.
Aber wo war er.
In seinem Jagtfieber hatte Schwarzfell gar nicht bemerkt das er so weit von der Höhle
weg war, jetzt war guter rat teuer.
An den Baum erinnerte er sich noch an ihm war er vorbei gekommen.
Aber danach erkannte der Junge Wolf nichts mehr.
Er hob den Kopf und begann zu heulen.
Wenn Fuchur nicht so laut schnarcht, müsste es ja jemand hören, dachte er schmunzelte.
Setzte sich auf seinen Po und wartete.
Aber keiner kam ihn retten.
Schwarzfell legte sich und wartete.
Aber immer noch kam keiner.
Ihm vielen die Augen zu und er schlief ein.
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Zita
~Sternenseele~


Anmeldungsdatum: 07.03.2007
Beiträge: 463
Wohnort: An einem bessere Ort...
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BeitragVerfasst am: 10 März 2007 19:12    Titel: Antworten mit Zitat

ZITA:


Zita lief so schnell sie konnte durch den nächtlichen Wald,sie hatte einen Geruch in der Nase...ein Beutetier und Zita hatte nicht vor es entwischen zu lassen.Seit die Beutetiere in ihrem alten Rudel zu knapp geworden waren war sie nun auf der Suche nach einem neuen Jagdrevier. Zitas Pfoten schmerzten zwar doch wollte sie das Beutetier auf gar keinen Fall verlieren also rannte sie weiter. Kurz sah sie sich um. Der Rüde der mit ihr auf die Suche war musste irgendwo hinter ihr sein, zumindest hoffte Zita das.
Nach einer Weile blieb die junge Fähe kurz stehen um zu verschnaufen. Ihr Magen knurrte doch das beachtete Zita nicht. Das Überleben ihres Rudels hing schliesslich von ihrem Jagderfolg ab. Mit diesem Gedanken im Kopf lief sie wieder los,nur war die Witterung nun viel schwächer geworden und es fiel Zita schwer der Spur zu folgen. nach ein paar weiteren musste die Timberwölfin allerdings feststellen,dass sie die Spur nun entgültig verloren hatte. Es fiel der Wölfin schwer ihr Versagen zu akzeptieren. Missmutig sah sie sich um. Wo war eigentlich der Rüde? Und wo war sie? Die Gegend kannte die Wölfin nicht und das machte ihr Angst.
Plötzlich Hörte sie eine vetraute Stimme irgendwo hinter sich. Etwas ängstlich ging sie in den Dunklen Wald zurück und fand dort den Rüden. Erleichtert trabte Zita zu ihm.

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Crying
|gegangenes Mitglied|


Anmeldungsdatum: 07.03.2007
Beiträge: 109
Wohnort: Aus den Tiefen des Waldes
BeitragVerfasst am: 10 März 2007 20:22    Titel: Antworten mit Zitat

Crying:

Crying machte mit Zita und seiner Tochter einen Nächtlichen Spaziergang als die Fähe Wild zu wittern begann. Zita schien wie bessen von der beute zu sein. Dies war aber auch kein wunder die Zeiten waren schlecht und das Futter knapp.
Die Fähe rannte sofort los, Crying schnappte schnell und vorsichtigsie seine Tochter mit dem Fang und lief der jungen Fähe hinterher nur war er aufgrund seiner alten Verletzung bei weiten nicht so schnell wie Zita und so kam es das Crying nach eine ganzen weile des laufens und des rennens, Zita aus den Augen verlor. Der Rüde folgte eine ganze weile die Spur der jungen Fähe . Plötzlich blieb Crying stehen und wunderte sich über die neue Gegend er hatte sich noch nie, soweit aus seinem alten Revier gewagt. Nun witterte der Rüde auch noch andere Wölfe, Wölfe die er noch nie roch geschweige denn gesehen hatte. Er machte sich große sorgen schließlich trug Crying ja noch seine Tochter in seinem Fang .Crying blieb stehen und folgte schließlich der Witterung der ihm fremden Wölfe. Die Fähe wahr noch ganz in der nähe das konnte Crying noch wittern und so machte er sich auch keine Gedanken. Schließlich endete die spur vor einer Höhle. Der Rüde blieb wie erstarrt vor dem Eingang der Höhle sehen. Als der Himmel das Mondlicht wieder freigab leuchtet ihn große Augen an die das Mondlicht gleißend reflektierten. Crying rief nach der Fähe "Zita komm schnell ich habe was oder wen gefunden" Zita kam auch sofort und schien sehr erleichtert nur Crying blieb wie erstarrt vor der Höhle stehen und nahm auch Zita nur beiläufig wahr. Er flüsterte zu ihr " pssst nicht bewegen schau mal da die Augen. Kannst du das auch wittern? Ja, das müssen andrer Wölfe sein." Crying begann sein Fell zu sträuben auch ein Knurren verließ seine Kehle, er rief in die Höhle "Zeigt euch" seine Lefzen begannen zu zucken und sein Körper war bist auf die letzte Muskelfaser angespannte um jeder Zeit auf einen Kampf vorbereitet zu sein. Was Crying sich nich anmerken lassen wollte war das er eine schreckliche Angst hatte . Ebenso wollte er auch nicht schwach vor Zita und seiner Tochter wirken.
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Jenna
***gelöschtes Mitglied***


Anmeldungsdatum: 12.12.2006
Beiträge: 95

BeitragVerfasst am: 10 März 2007 23:01    Titel: Antworten mit Zitat

Jenna wurde wach ,weil sie andere Wölfe hörte.Als sie dann 3 Wölfe sah sprang sie auf kurrte und fletschte die Zähne.Sie sagte unfreundlich wie noch nie:"
Was wollt ihr hier das ist unsere Höhle.Los zischt ab!"
Jenna sagte zu Sador:"
Wach auf!Da sind andere Wölfe."
Dann wendete sie sich wieder den anderen 3 Wölfen zu.Obwohl 3 Wölfe waren es ja eigentlich nicht 2 Erwachsende und ein Welpe.Trotzdem fletschte sie wieder die Zähne und knurrte.Außerdem sträubte sie ihr Fell und ihre Körperhaltung war nicht unterwerfend.Im gegenteil sie zeigte das sie sich nicht fürchtete und sogar kämpfen würde,wenn es nötig wäre .
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Zita
~Sternenseele~


Anmeldungsdatum: 07.03.2007
Beiträge: 463
Wohnort: An einem bessere Ort...
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BeitragVerfasst am: 10 März 2007 23:12    Titel: Antworten mit Zitat

ZITA:


Zita bemerkte,dass einer der Wölfe in der Höhle erwacht war aber nun knurrte und ihnen drohte. Auch sie selber sträubte sich nun um grösser zu wirken,sagte aber mit ruhiger Stimme:"Hey reg dich ab! Wir wollen euch nichts böses" Unsicher sah sie in die Höhle hinein und wartete auf eine Antwort. Dann trat sie einen Schritt in die Höhle herein und wartete ab. Kurz drehte sie sich zu Crying um und sah ihn an.
"Ich habe nicht vor um diese Höhle zu kämpfen" sagte die junge Fähe mit selbstbewusster und lauter Stimme "Doch wenn ihr uns angreift,werden wir uns verteidigen!" Ein lautes und bedrohliches Knurren verliess ihren Fang. Wieder tat sie einen Schritt in die Höhle und wartete ab. Immernoch knurrte sie. Jeder Muskel in ihrem Körper war angespannt, bereit zu reagieren...

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Crying
|gegangenes Mitglied|


Anmeldungsdatum: 07.03.2007
Beiträge: 109
Wohnort: Aus den Tiefen des Waldes
BeitragVerfasst am: 11 März 2007 10:43    Titel: Antworten mit Zitat

Crying:

Die Fähe ging zielstrebig auf die Höhle zu, was Crying schon sehr wunderte. So ein verhalten hat er selten bei der sonnst so schüchteren Zita gesehen. Der Rüde rief ebenfalls in die Höhle "Leute immer die Rute Flachhalten, wir wollen euch nix. Wir sind nur auf der Durchreise und waren auf der suche nach Beute. Das wir jetzt auf euch gestoßen sind war nicht eingeplant. Also wir wollen euch wirklich nix. Wir wollen euch nur kennen lernen und paar Informationen von euch, wo wir über Haupt sind?" Langsam begann sich der Rüde wieder zu entspannen. Er begriff das die Wölfe ihre Höhle nur verteidigen wollten und keine ersthafte Bedrohung darstellten. Wenn sie die Wölfe nicht weiter provozierten. Der Rüde setzte sich vor der Höhle und wartet ab. Crying rief der Fähe zu "Zita bleib hier du weisst nicht was dich in der Höhle erwartet. Lass doch die beiden heraus kommen."
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Fuchur
Wolf der Erinnerung


Anmeldungsdatum: 09.12.2006
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Wohnort: Nirgens und doch überall...
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BeitragVerfasst am: 11 März 2007 13:16    Titel: Antworten mit Zitat

Dieser Lärm weckte schließlich auch Fuchur.
Der Wolf sprang sofort auf, er schlief eh schon unruhig. Sofort kamen ihm die Worte von Sador in Erinnerung, er wurde von anderen Wölfen gehetzt. Er setzte sich sofort in Bewegung und sprintete wie der Wind zu den anderen. Er sah wie angespannt Jenna am Höhleneingang war und hetzte so schnell ihn nur seine Pfoten trugen zu ihr. Kurz vor den Anderen kam sein Körper zum stoppen und er blickte sie mit seinem Kopf an. Er fletschte nicht seine Zähne, doch seine Körperhaltung war nicht unbedingt friedlich gesinnt.

Was ist hier los?

Kurz und knapp. Sein Kopf nicht gesenkt, im Gegenteil er blickte den anderen in die Augen. Von Angst keine Spur. Auch wenn man so Fuchur nicht kannte, wenn es heiß wurde konnte er ebenfalls böse werden. Er wachte erst vor kurzen auf und wusste nicht recht was los war und genau das wollte er wissen. Innerlich hatte er schon ein wenig Angst, da er auf dem Weg zum Eingang Schwazfell nicht sah, er vermutete das schlimmste. Doch hoffentlich klärte sich alles auf. Er war bereit zu kämpfen, er war bereit zu bluten, doch war wirklich nötig?

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"Die Erinnerungen werden schwächer. Sie werden nie ganz verschwinden, aber sie verblassen ein wenig. Und irgendwann merkt man, dass man mit ihnen leben kann."

Charlotte Link, Am Ende des Schweigens
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Schwarzfell
Bärenklau


Anmeldungsdatum: 11.10.2006
Beiträge: 139

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BeitragVerfasst am: 11 März 2007 13:47    Titel: Antworten mit Zitat

Schwarzfell erschrak aus seinem Traum, warum wusste er nicht,
er lauschte in die Nacht aber außer einen Kauz hörte er nicht.
Er stand auf, streckte sich und lief ein Stück gerade aus in die Dunkelheit hinein.
Es muss doch zu schaffen sein den Weg zurück zur Höhle zu finden, dachte er sich.
Und senkte den Kopf und schnupperte den Boden ab.
Hier war er auf keinen Fall lang gekommen. Vielleicht von der anderen Richtung.
Er lief an Büschen und Sträucher vorbei schreckte ein paar Vögel auf
aber den Weg zur Höhle fand er nicht.
Als er gerade aufhören und abwarten wollte bis der Tag anfing,
stieß er auf den See, an dem er kurz vorher mit Fuchur war.
Freudig lief er zurück zur Höhle.
Als ihm plötzlich der Geruch von fremden Wölfen in die Nase stieß.
Er ging vorsichtig weiter leicht geduckt damit man ihn nicht so schnell erblicken konnte.
Der junge Wolf achtete darauf, dass der Wind ihn nicht verraten würde
und seinen Geruch in die Richtung der Höhle tragen würde.
Schwarzfell konnte den Höhleeingang jetzt sehen.
Aber nicht nur den Eingang sondern auch die fremden Wölfe die davor standen.
Er kam also nicht in die Höhle rein und die in der Höhle kamen nicht raus.
Er legte sich unter einen Busch und beobachte von weiten die Fremden.
Schwarzfell konnte leider nicht hören was geredet wurde
sah aber plötzlich das eine der Fremden in die Höhle rein ging, gefolgt von den anderen.
Ihn ihm stieg Panik auf was sollte er nun tun.
Hier liegen bleiben und abwarten was passiert oder zur Höhle zur laufen
und Fuchur Jenna und Sandor im Kampf zu helfen.
Sie sind deine Freunde dachte er sich sie haben dir auch oft geholfen.
Diese Gedanken gaben Schwarzfell den richtigen Ansporn.
Vorsichtig ging er zur Höhle immer bereit schnell wieder die Richtung zu ändern
sollten die Fremden aus der Höhle kommen.
Am Eingang angekommen schaute er vorsichtig rein.
Er sah die Fremden und seine Freunde die sich gegenüberstanden.
Ihn verlies der Mut
Und beschloss doch besser erst einmal abzuwarten was passiert.
Drehte sich um und verstekte sich wieder im Busch
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Zita
~Sternenseele~


Anmeldungsdatum: 07.03.2007
Beiträge: 463
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BeitragVerfasst am: 11 März 2007 13:50    Titel: Antworten mit Zitat

ZITA:


Als sie auf einmal einem weiteren Wolf gegenüberstand konnte Zita sich nicht mehr beherrschen. Sie fletschte die Zähne und knurrte bedrohlich. Das Adrenalin von der Hetzjagd war noch zu stark. Nur von fern hörte sie die beruhigende Stimme des Rüden,doch sie achtete nicht darauf. Wütend knurrte sie ihn an: "Ich gehe nirgendwo hin! Ich will wissen mit wem ichs hier zu tun hab!!!" Sie starrte Fuchur in die Augen. In diesem Moment brach alles aus der Wölfin hervor. Die Ungerechtigkeit die sie in ihrem alten Rudel erfahren hatte, die Nahrungsknappheit,der Verlust ihres Bruders,...
"Wenn ihr kämpfen wollt dann greift doch endlich an! Oder akzeptiert uns!" Zita wurde etwas ruhiger aber sträubte weiter´hin ihr weiss-graues Fell. Dann wartete sie knurrend auf eine Antwort oder Reaktion des wolfes vor ihr...

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Ich besitze die Erlaubnis von der Künstlerin "Goldenwolf" um ihr Bild zu verwenden!
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Fuchur
Wolf der Erinnerung


Anmeldungsdatum: 09.12.2006
Beiträge: 217
Wohnort: Nirgens und doch überall...
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BeitragVerfasst am: 11 März 2007 14:13    Titel: Antworten mit Zitat

Fuchurs Augen verengten sich plötzlich etwas, als die Fähe zu knurren begann. Der Wolf tat es ihr nach, seine ruhige Stimme war schlagartig verschwunden und sein weißes Fell sträubte sich ebenfalls. Er knurrte so laut er nur konnte und verlagerte sein Gewicht ein wenig nach hinten, so als wäre er Sprungbereit. Seine Klauen kamen zum Vorschein und seine Zähne zeigte er ebenfalls. Von Spaß, war nun wirklich nichts mehr zu sehen, er ihn kannte wunderte sich bestimmt. Doch die fremden Wölfe kannten ihn anscheinend ja nicht, wussten nicht wie gut zu spaßen mit ihm war.
Seine Stimme war nicht laut, aber sie war sehr scharf, wie als könnte er Wolf mit seiner Stimme seine Beute erlegen.

Ihr kamt einfach in unserer Revier, also stellt ihr euch auch zu erst vor!

Da gab es kein wenn und aber. Es schien als ließe der Wolf nicht mit sich handeln. Fremde Wölfe die aggressiv waren, nein das war kein Spiel mehr. Und er ließ sich in diesem Punkte nicht verarschen, vor allem nachdem Sador ihn warnte, nein ab jetzt galten andere Regeln. Er musste noch mal Druck machen, es ging nicht anders. Er pokerte hoch, doch eine andere Wahl hatte er einfach nicht.

Und wenn euch euer Leben lieb ist, werdet ihr das jetzt auch sofort tun!

Abermals ein lautes Knurren.
Vielleicht war Fuchur auch zu allem bereit, wer wusste das schon?
Nicht mal er selbst, denn er kannte sich ja noch einmal.

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Charlotte Link, Am Ende des Schweigens
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